Über uns

Wir sind ein Zusammenschluss engagierter Menschen aus verschiedenen Konstrukten unserer Gesellschaft, jedoch mit dem gleichen Ziel – Antifaschismus zu stärken. Wir wollen aufzeigen, dass in der heutigen Situation misanthropische Umstände bestehen. Menschen, die es wagen, sich gegen rechtsextremes Gedankengut aufzulehnen, werden kriminalisiert und bestraft.

Mit Sorge betrachten wir eine politische Rechtsentwicklung auch in der Schweiz. Der Wachstum sowie die Verbreitung von rechtsextremen Gedankengut oder derer Ideologie, und das nicht von einzelnen Menschen sondern zunehmend von Parteien, darf nicht in unserer Gesellschaft verankert werden. Sie hegen die Meinung, dass nicht alle Menschen gleichwertig sind. Diese Meinung ist menschenverachtend.

Wir streben nach einer offenen, toleranten Gesellschaft, in der es auch erlaubt ist, auf die Strasse zu gehen, sich frei zu äussern und auf Missstände aufmerksam zu machen. In einer solchen Gesellschaft hat Repression keinen Platz. Dazu gehören auch die zweifelhaften Gerichtsverfahren sowie die daraus resultierenden hohen Strafmasse in den Prozessen in Basel, welche wir in Frage stellen.

Eine heterogene Gruppe von Menschen bewegte sich am 24.11.2018 in die Basler Innenstadt um einen Aufmarsch der rechtsextremen PNOS (Partei National Orientierter Schweizer) zu verhindern. Die Neonazis wurden von ca. 2000 Teilnehmenden der «Basel Nazifrei»-Demo blockiert und an den Rand ihres Besammlungsplatzes abgedrängt. Es war ein grosser Erfolg gegen die rassistische und antisemitische PNOS und ihre Anhänger.  
Diese Zivilcourage hat jetzt fatale Folgen: Etliche Demonstrierende werden nachträglich kriminalisiert. Schweizweit gab es Hausdurchsuchungen und hohe Strafanträge der Basler Staatsanwaltschaft. In der aktuell laufenden Prozessreihe in Basel sind bereits erschreckend hohe Haftstrafen, Geldbussen und Gerichtskosten verteilt worden. Viele Prozesse sind noch ausstehend.

So entstand die Idee, die Kampagne 500k zu lancieren. Die Tatsache, dass Menschen kriminalisiert werden, weil sie sich an einer Demonstration im Rahmen von «Basel Nazifrei» getrauten, den Rechtsextremen in den Weg zu stellen, deutet von hoher Zivilcourage.
Dass nun diese Menschen, die für alle anderen auf die Strasse gingen, angeklagt werden, können und wollen wir nicht akzeptieren. Mit der Kampagne unterstützen wir diese Menschen finanziell bei ihren Gerichtsverfahren, denn für viele Angeklagten bedeuten die Verfahrenskosten eine Gefährdung ihrer Existenz.
Lassen wir jene Personen nicht allein, welche am 24.11.18 in Basel gegen Rechtsextreme auf die Strasse gegangen sind! Jegliche Geldspenden bedeuten in der aktuellen Situation eine riesige Solidarität.


Wieviel ist Dir persönlich Zivilcourage wert?

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